Note, this document is in the German language, as it emerged from an OCR scanning, contributed by Martin Stein, who offered the following comment:

1. August 26, 1997 - In Germany, the police in Dortmund analyzed all taxi security systems available (including GPS, shields, silent alarms, video, etc.) and concluded that the best system for preventing crime in taxis is video recording systems. The analysis was finished as 6 page report [as following] discussing these results.


Through the kindness of Dan and Cyd Setzer (Baltimore), a paraphrased translation into English is made available.


Viewers are cautioned that this document is offered for convenience only, and has no official status.


Taxi Driver Safety in Germany

Original OCR scan of the German document

Dortmund, 26. August 1997
SB : KHK Weidner Tel.: 4534

Bericht
Betr.:
Technische Pravention
hier: Kriminalitatsbekampfung in Taxen und Bussen

Auf Einladung des KK V trafen sich am 01.08.1997, 10.00 Uhr,

Herr Betz - Fa. Betz Funk Taxi Tel. 0231 / 51 15 03 oder 56 21 33-0, zweitgrosstes Taxiunternehmen in Dortmund. Sie hat einige Taxen mit OrtungsSystemen, andere mit Video-Systemen ausgerustet;

Herr Juretko - Vorstand der Taxi Dortmund e. G., Tel. 0231 / 90 60 213, -vertritt ca. 400 Taxiunternehmen in Dortmund-;

Herr Rasmussen - Fa. RP Sicherheitssysteme GmbH, Tel. 0049.461.14159.0,

KHK Weidner - PP Dortmund, KK Vorbeugung, Tel. 0231 1 1324534,

in der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des PP Dortmund, um Vor- und Nachteile der zur Zeit auf dem Markt befindlichen Sicherheitssysteme zum Schutz von Taxifahrem und -fahrerinnen wie:

Schwedenhaube
Taxi-Dachschild-Alarm
GPS/Satellitenortung
Video-Uberwachung

zu erortern.

Sehr schnell wurde deutlich, dass sich die "Zielrichtung" der einzelnen Systeme deutlich voneinander unterscheidet. 

Schwedenhaube

Ziel:

Eine Polykarbonat-Scheibe hinter der Fahrerin / dem Fahrer soll uberraschende
Angriffe auf sie/ihn von hinten verhindern.
Preis: ca. 500,-DM.

Vorteil:

Festhalten des Opfers durch den Tater nicht moglich
Opfer kann durch Flucht dem Angriff entgehen
Gunstiger Preis

Nachteil:

Wird offensichtlich weder vom Fahrpersonal noch von den Fahrgasten akzeptiert (Kontaktverlust).
Das System ist seit ca. 3 Jahren auf dem Markt. Bisher wurden nur ca. 1 00 Taxen in Deutschland damit ausgerustet, davon allein 50 in Berlin.

Taxi-Dachschild-Alarm

Ziel:
Soll Ausenstehende (Passanten, Anwohner, etc.) auf Uberfall aufmerksam machen, um schnellstmogliche Hilfeleistung fur Uberfallene Fahrerlnnen zu erreichen. Preis: zwischen 180,- und 400,-DM.

Vorteil:

"Stiller Alarm" wird vom Tater nicht wahrgenommen, dadurch keine Panikreaktion

Nachteil-

Keine Praventivwirkunq, da fur Tater kein erhohtes Risiko erkennbar
Unbelebte Orte Entdeckung des Uberfalls durch Dritte und damit Hilfeleistung fur Opfer eher unwahrscheinlich
Zeitfaktor Uberfall dauert i.d.R. nur Sekunden, so dass der Tater damit rechnen kann, bis zum Eintreffen von Hilfe mit der Beute zu entkommen
Tater bleibt unbekannt (Wiederholungsgefahr)

GPS Satellitenortung

Ziel:
Schnelistmogliche Hilfeleistung fur uberfallene Fahrerlnnen durch genaue Standortbestimmung.
Preis: ca. 1.300,-DM.

Vorteil:

"Stiller Alarm" wird vom Tater nicht wahrgenommen, dadurch keine Panikreaktion Bei Alarmauslosung kann der genaue Standort des Fz. sehr schnell festgesteilt und Hilfe entsandt werden
Nachteil:
Keine Praventivwirkung, da fur Tater kein erhohtes Risiko erkennbar

Zeiffaktor Uberfall dauert i.d.R. nur Sekunden, so daB der Tater damit rechnen kann, -bis zum Eintreffen von Hilfe mit der Beute entkommen zu sein

Wiederholunqsqefahr, da Tater unerkannt bleibt

Funkreirchweite, Alarmverfoigung erfolgt Uber Betriebsfunk, da z.Z. noch kein gesonderter Kanal fur Notruf zugeteilt werden konnte. Alarmverfolgung/Ortung ausserhalb des zugewiesenen Bereichs somit kaum moglich

Funkschatten, Erfahrungsgemass Probleme in Parkhausern, Tiefgaragen, unter Brucken

Ortung des Taxis nur moglich, wenn Notruftaste betatigt wurde

Video-Uberwachung

Ziel:
Soll
- praventiv wirken und - Strafverfolgung unterstutzen.
Preis ca. 1.700,--DM.

Vorteil:

Praventiv
Hohes Risiko fur Tater deutlich erkennbar durch sichtbare Aufkleber an den Seitenscheiben des Taxis und Video-Kamera auf dem Armaturenbrett

Abschreckung auch bei "Alltagskriminalitat" wie Bedrohung, Betrug, Beleidigung, Sachbeschadigung

Erhohtes Sicherheitsgefuhl fur das Fahrpersonal insbesondere bei Nachtfahrten

Repressiv
Video-Aufzeichnung kann polizeiliche Ermiftlungsarbeit erheblich unterstutzen
Jeder Fahrgast wird bereits beim Einsteigen in das Taxi durch die Kamera aufgenommen. Dadurch ist der Tater in jedem Fall erfasst, auch wenn Fahrerlnnen aus Angst oder wegen der Schwere der Verletzung die Nottaste nicht drucken wollten oder konnten

Fortlaufende Aufzeichnung Nach 100 Fahrgasten erfolgt Ruckspulimpuls; das Band wird uberspielt

Fehleranzeige bei Systemstorungen

Vom Tater kaum angreifbar
Aufzeichnungsgeraet befindet sich in einer verschlossenen
Metallbox, die mit dem Fz. fest verbunden ist
Schlussel fur die Box nicht beim Fahrer

Nachteil:

Keine Ortungsmoglichkeit des Fahrzeugs nach Uberfall dadurch moglicher Zeitverlust fur Hilfeleistung

Preis (teuerstes der vier Systeme)
Zum Abschluss des Gespraches waren sich die Teilnehmer darin einig, dass grundsatzlich alle Systeme geeignet sind, in gewissem Umfang die Sicherheit der Fahrerinnen zu erhohen. Wie in anderen Sicherheitsbereichen werde es aber eine "absolute Sicherheit" leider niemals geben.

Um sowohl

- Abschreckung
- Strafverfolgung und
- schnelistmogliche Opferhilfe

zu erreichen, were als Optimalidsung eine Kombination von VideoUberwachung und Ortungssystem erforderlich.

Diese Kombination ist zwar technisch machbar, sie durfte bei Realisierung aufgrund des sehr hohen Preises von Taxi-Untemehmen aber kaum gekauft werden.

Nicht zuletzt auch darum scheint aus polizellicher Sicht, bei Abwagung aller Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme, das VideoUberwachungssystem insbesondere wegen seiner starken Praventivwirkung am besten geeignet, die Zahl der Straftaten in Taxen zu verringern.

Diese Aussage wird aurch gestutzt durch die Erfahrungen der zwei Taxiunternehmen in Dortmund und Luinen, die seit Einbau der VideoSysteme bisher keine Straftaten mehr zu verzeichnen hatten.

Der Erfahrungsaustausch zwischen Hersteller, Anwender und Polizei mit dem gemeinsamen Ziel der Verhutung bzw. Verringerung von Straftaten war fur alle Besprechungsteilnehmer ausgesprochen positive Darum soll der Kontakt auch weiterhin aufrecht erhalten bleiben.

  1. Am 04.08.97 rief Herr Juretko, Taxi e.G. Dortmund, hier an und teilte mit, dass sich seine Gesellschaft aufgrund des Gespraches vom 01.08.97 entschlossen habe, im Rahmen eines Pilotprojektes zunachst 10 Taxen mit Video-Uberwachung auszurusten.

  2. Per Fax erhielt das KK V von Herrn Rasmussen am 05.08.97 InfoMaterial zur Video-Oberwachung in Omnibussen Ubersandt. Das System wird schon von einigen Busunternehmen in Deutschland genutzt, um insbesondere Sachbeschadigungen und Korperverletzungen beim Transport von Fuflballfans zu verhindern.

    Auch die Stadtwerke Hamm GmbH haben nach einem RaubUberfall auf einen ihrer Busfahrer, am 29.05.97, Interesse bekundet.

    Noch in diesem Jahr sollen zunachst drei Linienbusse mit Video-Uberwachung ausgerustet werden, um sowohl die Sicherheit / das Sicherheitsgefuhl von Fahrgasten und Fahrpersonal als auch das Entdeckungsrisiko for Tater zu erhohen.

  3. Bei der Ausstellung "Elektrotechnik" in den Westfalenhallen im September 1997 sollen durch das KK V die Moglichkeiten der VideoUberwachung zur Verhuhtung von Straftaten in Taxen und Bussen sicherungswilligen Burgern vorgestellt werden.

  4. Das KK V bietet an, den PI-Beamten das Video-Uberwachungssystem im Rahmen des Dienstunterrichtes vorzustelien.

  5. Es Wird vorgeschlagen, vorstehenden Bericht dem LKA NW fur die USP (Unterlagen-Sammlung-Prtivention) zuzusenden.

  6. Aufgrund der besonderen Bedeutung von Video-Uberwachung in Taxen, Bussen und Bahnen for die Kriminalpravention, wird eine Pressekonferenz mit dem Ziel angeregt,

    • - Taxi-, Bus- und Bahnbetriebe uber diese technische Moglichkeit zur Verringerung von Straftaten zu informieren
    • - potentielle Tater zu verunsichern oder sogar abzuschrecken und

    • - das Sicherheitsgefuhl in der Bevolkerung zu steigern.

Herrn
Leiter GS a. d. D.

im Hause

m.d.B. um Kenntnisnahme und Zustimmung ubersandt.

i.v.

- Knapp - KHK

Anlage:

1. -E- Tischvorlage fur die PK
2. Info-Material zur Taxi- und Omnibus-Video-Uberwachung

Paraphrased English language translation







Technical Prevention
Anti-criminal Measures in Taxis and Buses







The individuals named here met to consider security measures for taxicabs.

Herr Betz and Herr Juretko are associated with the two largest taxi companies in Dortmund.  Herr Rasumssen is from a commercial security company and I believe Herr Weidner is from the police department.





The Advisory Division of the Dortmund police department notes that there are currently several safety systems available to protect taxi drivers such as:

Shields
Alarms
GPS
Video cameras



It will quickly become clear that the effectiveness of each system is very different.


Shield

Goal:

A poly-carbonate shield behind the driver intended to hinder surprise attacks from the rear.  Price: about 500 DM.




Advantage:

It is not possible to grab hold of the victim.
Victim can flee the attack
Inexpensive



Disadvantages:

Will often be unacceptable to both drivers and customers due to the loss of personal contact.
Though the system has been on the market for 3 years only 100 cabs in all of Germany have been outfitted with them and 50 of those are in Berlin.



Taxi Roof-Sign Alarm

Goal: 

It makes passers-by and local residents aware of an attack on the driver so that they can call for help.  Price:  180 to 400 DM.




Advantages:

Silent alarm will not be noticed by the attacker, therefore no panic reaction.


Disadvantages:

No preventive effect: The attacker will not be aware of heightened risk.

Uninhabited areas:  Discovery of the attack by others is unlikely and no help will be forthcoming.

Time factor:  An attack usually takes only a few seconds, so the assailant can count on getting away before help arrives.

The assailant remains unknown:  Danger of repeated offences.] 

GPS Satellite System

Goal:

Fastest possible help response for a driver under attack due to exact position location.  Price:  1300 DM.


Advantages:

Silent alarm will not be noticed by the attacker and will not cause a panic reaction.

From the moment of the alarm the exact location of the incident can be accurately determined and help dispatched.

Disadvantages:

No preventive effect: The attacker will not be aware of heightened risk.

Time factor:  An attack usually takes only a few seconds, so the assailant can count on getting away before help arrives.


The assailant remains unknown:  Danger of repeated offences.

Bandwidth:  The signal goes out over the company's radio frequency which leaves no additional channel for the company to call for help.  Beyond an initial call for help no other information can be transmitted.



Transmission Dead Spots:  Enclosed parking garages, underground garages and under bridges.


Notification:  Only done when the driver is able to key the system.] 

Video-Surveillance

Goal:

It should aid crime prevention and prosecution.
Price: About 1700 DM



Advantages:

Preventive
Higher risk clearly made known to the criminal by signage on the outside of the cab and by the presence of the camera itself in the vehicle.



Also avoidance by "Every-day criminal acts" such as threats, cheating, injuries, and vandalism.



Heightened feeling of security by the drivers, especially night drivers.


Repressive

The video image can greatly aid the police investigation.  Every passenger will be photographed upon entering the vehicle.  Thus, the attacker will be identifiable in every instance, even when the driver through injury or fear is unable or unwilling to point out the assailant.




After 100 passengers the tape will be overwritten.



The system will indicate malfunctions.

It is difficult for the attacker to disable the system.  The recording system is enclosed in a metal box.  The driver will not have a key.




Disadvantages:

Following an attack there is no vehicle location ability, therefore possible delay in the time it takes for help to arrive.

Price, it is the most expensive of the four systems.

At the end of the conference all of the participants were agreed that each system offered some measure of protection to taxi drivers.  However, as with all security systems none were able to offer "absolute safety."


In order to achieve

  - Deterrence
  - Prosecution
  - Fastest possible victim aid

the best possible system would be a combination the video system and the GPS system.


This combination is technically available, but due to the high price it is unlikely to be deployed by many taxi companies.


From the police department's point of view, after weighing the pros and cons of all of the systems, the video option is best suited, due to the clear deterrent value of video, to reduce the overall number of incidents.


This opinion is supported by the experience of the two taxi companies in Dortmund and Luinen who, since the installation of video, have had hardly any incidents.

This joint effort between industry, vendors and the police with the unified purpose of protecting drivers and reducing crime is viewed by all parties as being very positive and all have agreed to remain in contact.


At the "Elektrotechnik" exposition in September 1997 the police department will display the possibilities made available by video surveillance for protection from attack in taxis and buses.]



[Sorry, too many unknown acronyms in this section to translate in paraphrase form.]




































Because of the special value of video surveillance for taxis, buses and trains for criminal deterrence, a press conference will be arranged with the following goals:

  • To inform taxi, bus and train operators of the technical possibilities for reducing violent incidents.

  • To point out the potential to deter criminals or make them less confident.

  • To increase the feeling of security among the public.